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Religion/Ethik

Mitglieder der Fachschaft:

Ethik

Herr Heilmann
Frau Maier

Evangelische Religionslehre:

Frau Schwalbe
Herr Stalter
Frau Teichmann

Katholische Religionslehre:

Frau Gebler
Herrr Graml
Frau Kuhn
Herr Netter
Frau Schnabl
Frau Werner

 

 

Einige Aphorismen, die Schülerinnen und Schüler der Ethikklasse in der Jahrgangsstufe 8 im Unterricht verfasst haben. 

Den Sinn weiß man nicht, man glaubt zu wissen, was er ist.

Den Sinn nur zu suchen ist nicht unbedingt sinnvoll, man sollte ihn auch verstehen.

Alles hat einen Sinn, selbst der sinnlose Sinn hat den Sinn, ein sinnloser Sinn zu sein.

Sinn rückwärts ist Nnis, und das ergibt keinen Sinn.

Die Angst vor dem Sinn ist die Angst vor dem Sein.

Nichts hat einen Sinn, bis es einen Sinn hat.

Wer keinen Lebenssin hat, sollte nicht leben.

Sinnvoll ist es, nach dem Sinn zu suchen.

Der Sinn des Lebens ist den Sinn zu finden.

Manches hat einen Sinn und bei manchem muss man den Sinn suchen und finden.

Wenn man keinen Sinn in etwas findet, dann hat man nur nicht genug nach ihm gesucht.

Der Sinn ist nicht das Ziel, sondern die Reise. 

Religionsunterricht in einer offenen Gesellschaft?

Das erste Thema der 11. Jahrgangsstufe im katholischen Religionsunterricht lautet „Religion in der offenen Gesellschaft“.

Dieses Thema bringt bewusst zur Sprache, was vom Beginn der Schullaufbahn an Kern des Religionsunterrichts ist: Der Bezug zwischen der überlieferten Religion und dem Leben des Menschen in der heutigen Gesellschaft.

Egal ob biblische Themen, wie die Schöpfungserzählungen (8. Jgst./kath. Religion) oder die Geheime Offenbarung des Johannes (12. Jgst.), gesellschaftliche Themen, wie Bioehtik (10. Jgst.), oder historische Themen, wie die Christianisierung Mitteleuropas im 6. / 7. Jhd. (7. Jgst.): Neben dem Erlernen von Fachwissen stellt sich bei jedem Thema die Frage: Welchen Bezug gibt es zu uns und unserer Lebenswelt?

Wissenschaftlich wird dieser Schritt als Korrelation bezeichnet: Die kritische Suche nach der Verbindung zwischen Inhalt und Mensch.

Der Reformator Martin Luther bringt diese Verbindung in seiner Auslegung des ersten Gebots auf den Punkt: „Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott.“ Aber: Woran hängt eigentlich unser Herz? Oder anders herum: Wenn wir unser Herz an etwas hängen, dann sollten wir darüber auch Bescheid wissen. Aber damit nicht genug: Wer heute einen sinnvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten möchte, der sollte sich auch fragen, woran der andere sein Herz hängt.

So will der konfessionelle Religionsunterricht an unserer Schule zu einem kritischen Blick auf die Gesellschaft und zu einem verantworteten Glaubensverständnis führen.

M. Graml
für das Fach Religion

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