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Es heißt Jugendliche seien politikverdrossen - sie interessieren sich nicht, engagieren sich nicht, schlicht und einfach würde ohne ältere Generationen kaum etwas anderes laufen als „Anti-GEMA“ oder „Anti-Internetzensur“ Demonstrationen.

Dass dies allerdings nicht der Fall ist, bewiesen die Klassen 10a und 10b am 25.01.2013 beim Planspiel des Bayerischen Landtags im Gymnasium Pullach.
Dabei ging es um eine Simulation des Landtages, inklusive Fraktionssitzungen, Ausschüssen sowie einer Plenarsitzung. Zu guter letzt besuchten uns sogar echte Politiker wie Ernst Weidenbusch (CSU), Tobias Thalhammer (FDP), Susanna Tausendfreund (Die Grünen) und Natascha Kohnen (SPD), die uns offen und humorvoll alle Fragen beantworteten.
Es wurde diskutiert, abgestimmt und vorgetragen- eben wie in der echten Politik.
Zwei Wochen zuvor hatten die Schüler der beiden Klassen „Videoüberwachung“ als ihr Thema gewählt. Zu entscheiden war, ob an diversen öffentlichen Schauplätzen Kameras installiert werden sollten, um dort die Sicherheitsverhältnisse zu verbessern, oder ob dies eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu Folge hätte.
Nachdem die Schüler morgens in Parteien aufgeteilt worden waren, fand sowohl die Wahl eines jeweiligen Fraktionsvorsitzenden als auch die Aufteilung in die Ausschüsse statt. Die einzelnen Fraktionen besprachen ihre Position für die Ausschussarbeit, währenddessen besuchte sie die Presse, die freundlich über deren Stellungen informiert wurde – einzig und allein die Partei der Grünen war nicht offen für Fragen und warf die Presse kurzerhand aus dem Raum.
Die erste Plenarsitzung wurde von Leopold Weber, dem Parlamentspräsidenten, eröffnet, bei der die einzelnen Personen vorgestellt wurden. Daraufhin folgten Sitzungen bei welchen eine schriftliche Stellungnahme und eine Beschlussempfehlung -nach einer Abstimmung des federführenden Ausschusses- erarbeitet wurden. In der letzten Plenarsitzung wurde die Beschlussempfehlung durch die Vorsitzenden vorgestellt, woraufhin die einzelnen Fraktionen Stellung nehmen und letztendlich abstimmen mussten, ob ein Änderungsantrag und die (evtl. geänderte) Beschlussempfehlung in Kraft treten sollte.
Am Ende des Planspiels hatten sich die Fraktionen, mit wenigen Abänderungen, für den Gesetzesentwurf entschieden.

Alles in Allem lässt sich sagen, dass ein Planspiel eine gute Möglichkeit ist, Jugendlichen die Politik näher zu bringen und ihr Interesse zu wecken. Außerdem ist es auch eine willkommene Abwechslung zum normalen Sozialkundeunterricht.

Jasmin Geilfus & Eline Buchner

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