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Die visuelle Semantisierung neuer Vokabeln mag auf den ersten Blick etwas ineffizient erscheinen, da sich ein Schüler oft bis zu einer Stunde mit einem einzigen Wort auseinandersetzt, wenn er versucht, das Schriftbild einer Vokabel mit der im Bild dargestellten Bedeutung unmittelbar zu verknüpfen, wie dies z.B. am Beispiel des Verbs „to break“ (siehe Bilder) besonders deutlich wird.
Dabei sind folgende Aspekte zu bedenken:
Zunächst ist im Klassenverband durch die Anfertigung einer Vielzahl von Bildern ein gewisser Gruppeneffekt erzielbar. Wenn am Ende des Prozesses 25 bis 30 Bilder das Klassenzimmer zieren, können die Schüler wechselseitig von ihrer Arbeit profitieren. Die Schüler sollten überdies versuchen, auch schwierigere Wörter ins Bild zu setzen, was bei einigen der Beispiele, etwa bei „to perform“, trotz des relativ hohen Abstraktionsgrades auch gelungen ist. Schließlich ist es gerade angesichts der Fülle von zu erlernenden Vokabeln wichtig, auch auf den affektiven Aspekt zu achten. Schüler der Unterstufe haben sehr viel Freude an dieser Arbeit, können sich für einige Zeit in ihre Tätigkeit versenken und setzen sich so mit einer an sich meist eher unliebigen Materie unter positiven Vorzeichen intensiv auseinander. Bei der Fülle an kognitiven Lernzielen, deren Resultat sich oft nur in Noten misst, stellt ein produktives, ästhetisch ansprechendes Ergebnis einen heilsamen Kontrast zur Norm dar.

Michael Mühlbauer

Arbeiten der Klasse 7d:

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