Jugend forscht ist ein renommierter Wettbewerb zur Förderung von jungen ForscherInnen in den MINT Fächern, bei dem SchülerInnen zwischen 15 und 21 Jahren die Möglichkeit haben, ihre Ideen in Form einer ca. 15 seitigen Arbeit und eines Vortrags der ausgewählten Jury -dieses Jahr online- zu präsentieren. Dieses Jahr bewarben sich drei Teams von jeweils drei Personen unserer Schule mit ihren Projekten.

Die erste Gruppe (Julius Müller, Jim Schmierer, Christoph Zimmermann; 10e) stellte eine neue Möglichkeit zum Aufladen von Elektroautos vor und erreichte damit den 2.Platz und einen Sonderpreis „Energiewende“ im Bereich Technik des Regionalwettbewerbs.

Die zweite Gruppe (David Fuchs, Felix Künzinger, Conradin Klemm; 10b) erarbeitete ein Konzept für die Produktion eines umweltfreundlichen Fahrrads, wobei sie aus CO2 und weiteren Stoffen Carbon herstellten und dieses für den Rahmen des Fahrrads benutzten. Auch dieses Projekt war sehr erfolgreich und belegte den 3. Platz im Bereich Technik und gewann ebenfalls einen Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“.

Die letzte Gruppe (Daniel Gmeinwieser, Lara Kissel, Maxima von zur Mühlen; 10b) hatte das Ziel für Kunden einen nachhaltigeren Einkauf zu ermöglichen und entwickelte dafür eine Skala zur Veranschaulichung der Wasser-, CO2- und Plastikwerte des jeweiligen Produkts mit gleichzeitiger Bewertung von grün(gut) bis rot(schlecht). Damit erreichten sie den 1. Platz in der Kategorie Arbeitswelt des Regionalwettbewerbs und konnten somit in den landesweiten Wettbewerb vorrücken.

Während im Regionalwettbewerb vor allem Wert auf die Jurygespräche gelegt wurde, war der Landeswettbewerb viel mehr ein großes Online-Event, mit Fokus auf das Miteinander und das Kennenlernen der anderen TeilnehmerInnen und ihrer Projekte. Auch gab es über die Tage der zwei Wettbewerbe verteilt vielerlei Angebote wie Vorträge von Airbus, einem Professor und einer ehemaligen JuFo-Bundeswettbewerbsteilnehmerin oder die Möglichkeit des Austauschs und Lernens voneinander durch zahlreiche Sprach- und Videokanäle für die TeilnehmerInnen untereinander.

Wir alle konnten während dieser Tage viele schöne und wertvolle Erfahrungen sammeln und neue Kontakte schließen. Wir überlegen bereits nächstes Jahr erneut teilzunehmen, in der Hoffnung, dass bis dahin alles wieder präsent stattfinden kann, um auch persönliche Gespräche führen zu können und die Projekte der anderen live betrachten zu können.

Zum Schluss wollten wir uns noch einmal bei Frau Saur bedanken, die uns zum einen auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht hat, zum anderen aber auch immer wieder über unsere Arbeiten geschaut hat und uns jeder Zeit bei Fragen zur Verfügung stand.

 

Lara Kissel, Maxima von zur Mühlen und die restlichen Teilnehmer