Wie Sie sicher mitbekommen haben, darf das Otfried-Preußler-Gymnasium Pullach seit August 2016 bis Ende dieses Schuljahres am europäischen Programm Erasmus+ teilnehmen. Erasmus+ ist der schulbezogene Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen, das die Zusammenarbeit und den kulturellen Austausch zwischen Schulen in Europa fördert und durch Subventionen unterstützt.

Erasmus+ bedeutet, dass man mit mehreren europäischen Partnerschulen, die man sich selbst sucht, über einen Zeitraum von zwei Jahren an einem gemeinsam gewählten Thema zusammenarbeitet. In diesem Zeitraum finden auch in allen Partnerländern jeweils einwöchige Arbeitstreffen statt, während derer einige Schüler und Lehrer aus allen Ländern anreisen und miteinander sukzessive am Projekt arbeiten und Ergebnisse erzielen.

Unser Thema ist die Erstellung einer projekteigenen Internetseite. Dort finden Sie bald interessante Informationen zu den einzelnen Partnerstädten. Wir erstellen eine Internetseite, auf der Sie sich über Freizeit- und Übernachtungsmöglichkeiten in den Partnerstädten informieren können. Zudem stellen unsere Schüler gute und günstige Restaurants vor, die gerade für Jugendliche mit eingeschränktem Budget interessant sind. Es wurden ebenso Interviews mit Einheimischen geführt, die als Podcasts auf der Homepage ein paar „Insidertipps“ verraten.

Seit dem offiziellen Startschuss haben bereits alle vier Arbeitstreffen in unseren Partnerländern Frankreich, Italien, Spanien und Schweden stattgefunden. Nun bereiten wir die große Abschlusswoche vor, die vom 23.04 bis zum 29.04.2018 bei uns am OPG stattfinden wird. Hierzu begrüßen wir Lehrer und Schüler aus allen Ländern und werden dann unsere Erasmus-Homepage feierlich freischalten!

Diese EU-geförderte Projektarbeit stellt sicher für unsere Schüler einen enormen Mehrwert dar. Sie lernen nicht nur, mit ihren eigenen Klassenkameraden an einem Projekt zu arbeiten, sondern müssen dies im internationalen Team auf europäischer Ebene unter Verwendung mehrerer Fremdsprachen tun. Kulturelle Unterschiede stellen zudem eine besondere Herausforderung dar.

Wir freuen uns sehr auf die bevorstehende Europawoche im April, während der der europäische Leitgedanke einmal mehr bei uns sehr präsent sein wird.

Peter Stellwag

Hier einige Impressionen von den bisherigen Arbeitstreffen: