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Nachdem vom 5. – 7. Oktober in München ein Arbeitstreffen von Lehrkräften der teilnehmenden Partnerschulen stattgefunden hatte, um den geplanten Projektverlauf noch einmal zu besprechen und leicht zu modifizieren, wurde an allen Schulen ein sogenanntes Kick-Off-Event veranstaltet. Bei diesem wurde der gesamten Schulfamilie sowie Vertretern aus Politik und Presse das Comenius-Projekt vorgestellt (s. Einladung, Programmheft, Presseberichte).

Wie im Antrag beschrieben, wird unser Projektthema von Schulen aus Badalona/Spanien, Karlstadt/Schweden, Pullach/Deutschland und zwei Schulen aus Pauillac/Frankreich realisiert.

Jede Schule hat ein bestimmtes Thema gewählt und versucht aufzuzeigen, welche Netzwerke zu den Themen der Partnerländer bestehen. Bis zum 1. Treffen in März in Frankreich arbeitete jede Schule inhaltlich am eigenen Thema, in besonderem Maße wurde das Thema „language and literature“ für das 1. Treffen vorbereitet.

Das erste Treffen fand in Pauillac statt, ausrichtende Schule war das Lycée professionnel. Überthema dieses Treffens war ‚Sprache und Literatur‘. Bereits im Vorfeld reichten die verschiedenen Schulen aufgenommene Textbeispiele ein, die in der jeweiligen Muttersprache eingesprochen worden waren. Inhaltlich bezogen sich die Texte auf das jeweils von der Partnerschule gewählte Thema (Deutschland: Sports/Movement, Schweden: Nature/Environment, Spanien: Media, Frankreich_1: Work/Education, Frankreich_2: Literature).

Diese Textbeispiele wurden dann auf Gemeinsamkeiten hin überprüft, Besonderheiten der jeweiligen Landessprache wurden herausgearbeitet. Zudem wurde auch an den anderen Themengebieten gearbeitet bzw. wurden die bereits im Vorfeld recherchierten Informationen verglichen und zusammengetragen.

Zum Thema ‚Work/Education‘ wurden die einzelnen Ausbildungs- und Schulsysteme auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin verglichen. Dieser erste Ansatz soll nun die Grundlage dafür bilden, dass Schüler herausfinden können, welche Anforderungen bzw. Ausbildungsvoraussetzungen an jeweils gleichnamige Berufe bzw. Berufsfelder in den jeweiligen Ländern gestellt werden. Letztendlich soll als Ergebnis aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten sich auf dem europäischen Arbeitsmarkt ergeben, nachdem man eine bestimmte Berufsausbildung durchlaufen hat, was den Netzwerkgedanken repräsentiert und wovon andere Schüler profitieren können. Bezüglich dieses Themas wurden den Teilnehmern landestypische Betriebe und Berufe vorgestellt, z.B. Weinbau in Pauillac und Austernzucht im Bassin d‘Arcachon.

Zum Thema Sports/Movement hatten die Teilnehmer bereits im Vorfeld Präsentationen zu landestypischen Sportarten erarbeitet und dann vor Ort präsentiert. Diese wurden dann verglichen, Plakate wurden unter dem Aspekt erstellt, wie Sport Länder verbindet. Des Weiteren wurde, um das Thema ‚Movement‘ auch im übertragenen Sinn darzustellen, die Arbeit an einem Zeitstrahl begonnen, anhand dessen sichtbar werden soll, welche Ereignisse, Bewegungen und Entwicklungen dazu beitragen und beigetragen haben, dass innerhalb Europas Netzwerke bestehen, die ein Zusammenwachsen ermöglicht haben bzw. weiter ermöglichen..

Bezüglich des Themas ‚Natur und Umwelt‘ wurden Wasserproben aus verschiedenen fließenden und stehenden Gewässern in der Umgebung Pauillacs entnommen, diese wurden vor Ort analysiert und sollen dann im Verlauf des Projekts mit Proben aus den anderen Teilnehmerländern verglichen werden.

Die Arbeitsgruppe rund um das Thema ‚Medien‘ erstellte einen Fragebogen zur Nutzung moderner und traditioneller Medien unter Jugendlichen. Die Ergebnisse sollen die Grundlage dafür bilden, herauszufinden, welchen Nutzen und Gefahren die Vernetzung durch neue Kommunikationsmittel birgt. Zudem soll aufgezeigt werden, welche Rolle die Medien im Hinblick auf alle anderen Themen spielen.

Zwischen den beiden Treffen wurde an den Schulen am jeweiligen Thema weitergearbeitet, Das erste Treffen sowie dessen Ergebnisse wurden evaluiert. Erste Ergebnisse wurden auf der projekteigenen Homepage unter der Adresse www.networksuniting.eu veröffentlicht.

Das zweite Treffen fand in Karlstadt/Schweden statt, es stand unter dem Motto ‚Nature and Environment‘. Unter dem Aspekt ‚Taste of Europe‘ wurden jeweils einheimische Heilkräuter und Pflanzen aus Schweden und Deutschland vorgestellt, es wurden Tees gebraut sowie Gummibärchen und Bonbons daraus hergestellt. Weitere Wasserproben wurden entnommen und analysiert. Klimatische Besonderheiten, die das Wachstum diverser Pflanzen in den jeweiligen Ländern begünstigen oder verhindern, wurden herausgearbeitet und verglichen. Im weiteren Verlauf wird diese Arbeit auf Frankeich und Spanien ausgeweitet werden. Zudem wurde die Arbeit an einem Vergleich des Gebrauchs von (erneuerbaren) Energien begonnen, dies soll im Verlauf des Projekts weitergeführt werden unter dem Aspekt, wie Energieressourcen in Europa sinnvoll miteinander genutzt werden können.

Die Arbeit am Thema Work/Education wurde weitergeführt wie oben beschrieben, ebenso wie die Arbeit am Zeitstrahl.

Um darzustellen wie Sport Menschen verbindet wurde der erste Teil eines Tanzes choreographiert, einstudiert und bereits aufgeführt. Nach dem Treffen wurde dies in den Schulen der jeweiligen Länder verbreitet, Ziel ist, dass am Abschlusstreffen in München alle Teilnehmer gemeinsam einen großen Flashmob tanzen. Dieser wird bei jedem weiteren Arbeitstreffen um einen landestypisches Lied und weitere Tanzelemente erweitert werden.

Wie im Antrag beschrieben, sollen die Ergebnisse auf einer projekteigenen Homepage festgehalten werden, die fertige Homepage dient demnach als finales Projektziel. Sie wurde in Kooperation mit den Partnern erstellt, wird gemeinsam weiter aufgebaut und mit Inhalten gefüllt. Zudem wurden verschiedene Logos erstellt, die die Projektidee sowie das Thema repräsentieren. Anders als geplant wurde das Logo nicht sukzessive erweitert, sondern es wurden von einzelnen Schülern / bzw. Schülergruppen mehrere erstellt, das Schönste findet Einzug auf die Projekthomepage als Logo.

Im März fand an unserer Schule der Tag der offenen Tür statt. Unser P-Seminar gestaltete einen Comenius-Raum, in welchem wir interessierte Schüler, Kollegen, Eltern sowie Besucher über das Comeniusprojekt sowie den bisherigen Verlauf durch Plakate, Filme, Präsentationen informierten. Vom 22.07 – 26.07.2013 (während unsere Partnerschulen bereits in den Sommerferien sein werden)fand an unserem Gymnasium eine Comenius-Projektwoche statt. In dieser haben alle Klassen von Jahrgangsstufe 5 – 11 mit ihren Lehrern am Comenius-Thema „Networks uniting Europe“ gearbeitet. Dazu wurden von unserer Seite Themenvorschläge an die Kollegen ausgehändigt. Besonders interessierte Kollegen hatten bereits seit Beginn des Schuljahres eigene, gute Ideen, die sie gerne im Sinne des Antrages umsetzen wollten.

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